Posterous theme by Cory Watilo

Forsbachtortur...

So langsam muss man dann doch mal beginnen, mit dem Ötztaler Training ernsthaft zu starten. Den RTF Kalender zu Rate gezogen und die Forsbach Tour vom RTC herausgesucht.

Der RTC ist der älteste (!) Rad Touristik Klub Deutschlands, wurden 1972 gegründet und haben also schon ein paar Jahre Erfahrung mit dem ausrichten von RTF. Dieses Jahr mit überarbeiteter Strecke wurde auch ein Marathon angeboten, also nicht lang grübeln und Fahrrad klar machen.

Wie jedes Mal bei einem Marathon ist das aufstehen erst einmal eine Qual. Glücklicherweise bot sich Ötzkamerad Gernot an mit dem Wagen zum Start zu fahren, so dass 5:50Uhr der Wecker klingelte.

Rad ins Auto, schnell über den Rhein rüber und zum Start nach Zündorf gefahren. Unterlagenkram erledigt und auf die letzten Minute 7:30 los.

Startdrama

Nach 15min hatte ich schon die Schnauze voll. Wir kurvten durch Zündorf und fanden die ersten Schilder nicht. Wenn ich alleine zu blöd gewesen wäre, ärgerlich, aber wenn wir mit mehreren Fahrer umherirren und auf andere Gruppen treffen die auch suchen, dann läuft was falsch. Mit Hilfe von Karten usw. finden wir dann den Weg und endlich auf der Strecke. Die ersten Regentropfen fallen und ich fluche dann doch ein wenig.

In kleiner Gruppe geht es raus aus Köln von Anfang an eine sehr nette Strecke Richtung Troisdorf raus die ersten paar HM und dann erstmal Frühstück bei der ersten Kontrollstelle. Dort wurden wir dann erstmal erstaunt gefragt, ob wir wirklich noch den Marathon fahren wollen.

Klar, wenn man bis 7.30Uhr starten darf, wenn man bis 17Uhr im Ziel ist, warum soll man dann nicht mehr den Marathon fahren wollen? Leider fällt mir erst später der Kommentar ein, dass ich bei vernünftiger Ausschilderung auch schon früher bei K1 gewesen wäre... Später wurde uns dann mitgeteilt, dass die ersten Schilder geklaut worden waren und es daher zu dein Problemen gekommen sei.

Nach K2 hat man die ersten kleineren Anstiege geschafft und sagt immer mehr der Zivilisation auf Wiedersehen und taucht ab ins Bergische Land.

Mitten im Bergischen

Der erste lange Anstieg und es läuft eigentlich gut. Was aber auffallend ist, dass Mitradler Gernot an diesem Tag die eindeutig besseren Beine hat. Unkaputtbar nennt man dies wohl und der alte Diesel kommt einfach nicht ins Stocken.

Alle Themen die es zu besprechen gilt werden besprochen als auf einmal von hinten eine Gruppe herangeschossen kommt. Wir hängen uns dran und fliegen die nächsten KM mit der Gruppe am Tal der Sieg entlang, selten sinkt das Tempo unter die 40km/h

Der Abschnitt zwischen den beiden nächsten Kontrollpunkten - etwa zwischen KM 90 und KM 120 - ist der schwerste Streckenteil 2 längere Anstiege hin zum höchten Punkt der Strecke ziehen mit ordentlich die Körner aus den Beinen. Zu keinem Zeitpunkt mache ich mir Sorgen ordentlich durch zu kommen, aber die ganze Zeit volle Pulle reintreten, da bin ich dann doch eher vorsichtig.

K4 ist ausschließlich den Marathonfahrern vorbehalten. Erstmal setzen wir uns mal in Ruhe hin. Gernot schafft es sogar Gulasch und Nudeln zu verspeisen, ich bin da ja eher vorsichtig und kriege nicht wirklich was runter. Mein Magen verträgt eigentlich alles ganz gut, aber allein der Hunger fehlt, 2 Müsliriegel und ein paar Kekse müssen reichen. 

Heim gehts

Nach der Marathonverpflegung geht es für mich gedanklich heimwärts. Noch 80-90km sind es und das Wetter, was bis dahin ganz gut gehalten hatte, schlägt kurz um. Es fängt wieder leicht an zu tröpfeln, aber genauso schnell schlägt das Wetter wieder in der andere Richtung um und die Sonne begleitet uns bis in Ziel.

Mittlerweile wird mir sogar mein Langarmtrikot zu warm, ich mach mir erstmalig dieses Jahr Sorgen ich könnte mir einen Sonnenbrand holen.

Tendenziell sollte es eigentlich irgendwann bergab gehen, aber wir haben bis zuletzt eigentlich den Eindruck, dass es eher bergauf geht?! Wir entwickeln die kuriosesten Idee, wie man uns am Ziel wohl von dieser Höhe runterführen mag... 

Immer deutlicher wird, dass Gernot besser drauf ist, auf den letzten KM - der berühmten Kölner Panzerstraße - dreht er nochmal richtig auf und ich muss mir schon Mühe geben in seinem Windschatten dran bleiben zu können. 36km/h tritt er und quatscht dabei sogar noch, als wäre er eben erst aufs Rad gestiegen und hätte nicht schon 200km in den Beinen. 

Wir rollen exakt 16:59Uhr ins Ziel, gerne hätte ich den Vogel von K1 noch getroffen und ihn gesagt, dass das wohl doch geklappt hat.

So war es dann...

Die Strecke war wirklich toll. Die Anfangsschwierigkeiten kann man getrost vergessen, der Weg aus Köln raus und nach Köln rein ist immer schwierig zu gestalten. Die Streckenführung im Bergischen Land ist sehr gelungen gewesen, die Verpflegung völlig ausreichend. Beim nächsten Mal werde ich auch versuchen mir Nudeln oder Ähnliches einzuverleiben, Gernot hat bewiesen, dass es einem die 2. Luft verschafft.

Spruch des Tages: "Christian, was knarzt da so in deiner Kassette hinten, dass kann doch nicht so richtig sein" "Nur was Tod ist macht keine Geräusche mehr, weitertreten" :-)

Also uneingeschränkte Empfehlung für die Forsbachtour.

Kurios ist, dass bei der Ausschreibung 2550HM angegeben sind. Der GPS Track vom RTC meldet 2887HM, die Strava App auf dem Androiden sagt mir 3100HM und nachdem ich die Daten in das Trainingstagebuch eingetragen habe, meldet das Programm 3300HM. Wenn ich mich noch was gedulde, steht hier im Blog wahrscheinlich, dass die Strecke 4000HM hatte.


Sie ist wieder da… meine Polar

 Ja da ist sie wieder, meine geliebte Polar! Nachdem sie bei Polar durchgetestet wurde, hat man mir mitgeteilt, dass mit der Uhr alles in Ordnung sei, und es wohl ein Problem im Zusammenspiel der Software von Polar und meinem Windows 7 sei.

Das hinterfrage ich jetzt einfach nicht, seit Jahren funktioniert da alles einwandfrei und von heute auf Morgen klappt es nicht mehr... aber nunja, da ich am gestrigen Sonntag mit Telefon und Strava App per GPS 9:30h lang meinen Track aufzeichnen konnte, ist mein Leidensdruck erst einmal nicht zu groß.

Polar hat mir, soviel muss man dann zu ihrer Ehrenrettung auch sagen, noch einen Punkteplan zur Abarbeitung gesendet, möglicherweise ließe sich dadurch das Problem beheben. Im Moment stehen andere Dinge auf der Prioritätenliste weiter oben, aber anschauen werde ich mir die Dinge mit Sicherheit. Den angebotenen Anruf habe ich dann auch erstmal dankend abgelehnt, mal sehen ob ich das in Zukunft noch in Anspruch nehmen werde.

Grundsätzlich warte ich dann jetzt erstmal wie sich Tacho / App Situation entwickelt und sobald das Sparschwein fett genug ist, schau ich dann ob das Geld Richtung rapha oder garmin gesendet wird. :-)

Polar sammelt keine Pluspunkte...

OK, letzten Montag habe ich euch meine Uhr + Zubehör zugeschickt. 

Am Freitag dann auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Uhr gerade bei der Mitarbeiterin eingegangen ist. Frag ich mich, was hat die Uhr von Dienstag bis Freitag bei euch gemacht? Am Freitag dann habt ihr mir gesagt die Uhr wird jetzt geprüft, Montag oder Dienstag bekomme ich dann Bescheid.

Ich warte ja gerne auch was länger, wenn es dann am Ende alles funktionieren würde, aber so nen kleines update Zwischendurch, dass wäre ganz nett.

Meine Lust mal zu Garmin zu wechseln steigt täglich...

Mit den großen Jungs viel zu schnell unterwegs.

Gestern also die erste etwas bergige RTF. 

Ehrlich gesagt kann ich mich nicht erinnern, ob ich bei den Jungs die RTF schon einmal mitgefahren bin... ich neige dazu zu sagen nein, sicher aber bin ich, dass ich noch nie da gestartet bin. 

Mein Mitfahrer für RTF war mir abhanden gekommen - manchmal geht Familie ja doch vor - und so machte ich mich nach einer viel zu kurzen Nacht um 8 Uhr am Sonntagmorgen auf den Weg... Die Nacht war übrigens viel zu kurz, weil das Diensthandy der besseren Hälfte ab 5Uhr am Morgen komisch rumvibrierte, ich aber zwar schon wach aber noch nicht fit genug war es zu orten und im wahren und übertragenen Sinne des Wortes auszuschalten. Zum Glück gab es dann auch irgendwann Ruhe!!! 

Der Wetterbeicht versprach eigentlich nicht allzu gute Temperaturen, also hatte ich mich gedanklich schon auf mehrere Stoffschichten und Beinlinge eingestellt, warf meinen Plan allerdings über den Haufen, schien die Sonne doch viel zu schön und die Hoffnung auf bessere Temperaturen machten mich - der sonst immer mal gerne friert - übermütig. Funktionsunterhemd, kurzes Trikot mit Armlingen und langes Trikot und keine Beinlinge sollte meine mich selbst überraschende Wahl sein. 

Ohne Frühstück aber mit reichlich Kaffee intus ging es los, 7km zum Start gerollt und keine 5min später war ich schon auf der Strecke.

Trikto

 Ohne es geplant zu haben war ich mit einer 6er Gruppe Vereinsfahrer unterwegs die von Anfang an ordentlich Druck auf den Pedalen hatten. Der ein oder andere Fahrer wurde eingesammelt, auf eine 2. Gruppe aufgeschlossen und es dauerte nicht lang, da rollten wir in einem Verbund mit ca. 30 Fahrern durch die Gegend. Gerne würde ich ja was dazu sagen wie schnell wir unterwegs waren, wie lange wir in diesem Verbund fuhren. Es hätte mich ja selber auch interessiert, aber mein Tacho liegt ja noch bei Polar :-(

 Kurz vor K1 kam es dann zu einem kleine Zwischenfall als die eine Hälfte des Feldes links abbog, während die anderen gerne geradeaus weiter wollten. Zack lagen die ersten wie die Maikäfer auf dem Rücken, zum Glück war niemandem etwas passiert und alle konnten weiter. Mich bestärken solche Situationen aber immer wieder mich lieber im hinteren Bereich eines solchen Feldes aufzuhalten.

 Bei K1 hatte ich nicht wirklich Lust mich aufzuhalten, rollte also direkt weiter, es ging unspektakulär auf kleinen Wirtschaftswegen hinaus Richtung Westen Richtung Voreifel

 Nach etlichen Kilometer schloss die Gruppe wieder auf mich auf, dass alte Spiel ich hängt mich hinten ran und es sollte weitergehen. An K2 warf ich dann mal einen Blick aufs Telefon und die Strava App zeigte mir einen hohen 27er Schnitt an. Wir waren also flott unterwegs. Mir war durchaus klar, dass es jetzt in die ersten Anstiege gehen musste. Den Fehler mir vorher nochmal in Ruhe das Profil anzuschauen werde ich übrigens diese Saison hoffentlich nicht mehr machen :-)

 Als bei K2 auch nicht lange aufgehalten und schnell weiter. Mein Plan war es schlicht und einfach so viel Vorsprung wie möglich raus zu fahren, um ggf. wenigstens noch über den ersten Berg mit hinüber zu kommen. Der erste Anstieg kam recht schnell, ich hing mich an einen anderen Fahrer dran und kurbelte  etwas schneller als ich es alleine machen würde hoch. Etwa nach 2/3 musste ich ihn ziehen lassen, legte das kleine Blatt auf und fand meinen Rhythmus... eine der Erkenntnisse des gestrigen Tages die mich sehr froh machten. Kleines Blatt, kleiner Gang, Rhythmus finden funktioniert bei längeren Anstiegen sehr gut. Natürlich sind das keine Alpenpässe, aber in Hinblick auf den Ötz eine Erkenntnis die nicht die Schlechteste ist.

Just als ich oben den Anstieg endlich geschafft hatte, kam von hinten die Büffelherde angestapft. Ich bog links der Ausschilderung folgend ab, während die Herde weiter geradeaus fuhr. Einzelne Rufe ließen mich zu dem Schluss kommen, dass sie es dann doch bemerkt hatten und die Frage der Schwarmintelligenz hatte ich für diesen Tag und mich selbst neu beantwortet.

In Wellen ging es weiter und ich musste schon wieder ordentlich reintreten, um an der Gruppe dran zu bleiben. Nach ein paar wenigen Kilometern kam es dann zu Strecktrennung. Die 118km links herum, die 158km rechts herum…

Ok, alles für den Ötz (wer den Post mit diesem Motto in einem anderen Blog findet bekommt einen Preis!!!), also rechts rum. Unsere Gruppe spaltete sich auf und so ging es mit etwa 10 Anderen auf die lange Strecke. Für mich wenig überraschend befand ich mich nun in einer Gruppe mit den Fahrern, die eben auch schon das Tempo gemacht hatten und nun weniger Rücksicht auf die vermeintlich schwächeren Fahrer nehmen mussten / wollten. Ein paar Kilometer konnte ich mich noch ranhängen, in einer längeren Abfahr musste ich für meine schlechten Abfahrfähigkeiten büßen und die Gruppe ziehen lassen.

 Also auf mich allein gestellt und etwa noch 75km to go.

 Es folgten ein kürzerer und ein nochmal deutlich längerer und schwerer Anstieg bei dem am Höhepunkt dann auch K3 eingerichtet war.

 Bisher kaum etwas gegessen fiel ich dann über die salzigen Tuc Kekse her, wollte einen Blick auf Strava werfen um festzustellen, dass mein Androide abgestürzt war, ich also keinerlei Aufzeichnungen von der Tour habe. Kurzer Wutanfall, dann aber darauf besonnen, dass ich meine allerletzten Körner doch besser aufspare um zu treten.

 Nach diesem langen Anstieg ging es dann erst einmal längere Zeit tendenziell bergab, eine kleine Gegenstiche und wunderschöne Landschaft vermochten mich ein wenig abzulenken, aber ehrlich gesagt war ich schon ziemlich platt. Das Schild Köln 53km freute mich sehr, der Umweg den wir noch zu fahren hatten weniger.

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Bei kurz nach K4 überholte mich eine 4er Gruppe an die ich mich erneut hängte, lange konnte ich aber auch da nicht mehr mithalten und auf ähnlichen Wirtschaftswegen wie am Morgen gondelte ich Richtung Köln zurück. Tempo machen ging eh nicht mehr, also vertrieb ich mir die Zeit ein wenig mit Podcasts zur Re:publica, traf an K5 noch einen alten Bekannte – der übrigens mal als Mechaniker beim berühmten Karl Heinz Kunde arbeitete (wer den nicht kennt unbedingt googlen) – und war fix und alle als ich dann endlich zu Hause ankam. Den Weg zum Ziel habe ich mir dann auch gespart. Die 4km Umweg mussten wirklich nicht mehr sein.

Eigentlich ein schöner Tag auf dem Rad.

Gut organisierte RTF, Details wie auch das Streckenprofil könnt ihr beim RSV Lövenich einsehen. http://www.rsv-viktoria-loevenich.de/

Lehre aus dem Tag für mich, Frühstück nicht mehr ausfallen lassen und deutlich mehr trinken, hab ich doch im Laufe des Tages 4kg (!) Gewicht verloren. Außerdem werde ich mal schauen, ob ich beim nächsten Mal noch die alte Digicam mitnehme um das ein oder andere Photo zu schießen, um den Bericht noch etwas anschaulicher zu gestalten. Normalerweise ist das mit dem Nexus ja kein Problem, macht es doch ganz brauchbare Bilder. Allerdings war ich so auf stromsparmodus getrimmt, strava sollte ja ein paar Stunden durchhalten, dass ich dies einfach versäumt habt.

 

Fürs Trainingstagebuch

165km

1600HM

7:00 brutto unterwegs

 

Liebe Leute bei Polar...

Über Jahre war ich sehr zufrieden mit euren Produkten. Die S720i ist wirklich toll und ich würde sie mit Sicherheit nicht seit Jahren nutzen, wenn sie nicht alle meine Bedürfnisse abdecken würde.

Bisher!

Aber jetzt bin ich dann doch verstimmt... die erste Reparatur war so gerade noch OK. Ich hätte sogar gerne mehr als 50€ bezahlt, wenn hinterher alles funktioniert hätte. Leider funktioniert die Uhr seit der Einschickung immer noch nicht richtig.

Das ihr das Porto für die erneute Sendung übernehmen woll ehrt auch, aber die 7€ sind nicht wirklich das Problem. Das ich jetzt wieder ohne Tacho da stehe, dass ist was mich ärgert. Und das so eine Reparatur nicht innerhalb von 5min gemacht ist sehe ich auch gerne ein... aber das die Uhr bei euch Dienstag eingegangen ist, und ich jetzt auf Rückfrage die Antwort bekomme, die Uhr wäre noch nicht da, dass ist dann schon ein wenig enttäuschend.

Seit Wochen überlege ich hin und her, ob es dann doch mal ein Garmin wird. Die Kombination von Garmin 500 mit Strava reizt doch sehr.

Warten wir mal ab wie es weiter geht mit der S720i, ich bin selbst gespannt.

 

Mir geht es auf den Nerv!!!

Was sich hier in Köln teilweise abspielt, ist unfassbar.

Gefühlt wurde ich in der letzten Woche mindestens 3mal fast platt gefahren worden. Und nicht etwa, weil ich mit dem Rennrad wie ein Irrer und voller Laktat unkonzentriert war, sondern weil ich lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre statt noch ein Auto durch die verstopften Straßen zu lenken.

Wohlgemerkt, wenn ich mich nicht an die Verkehrsregeln halten würde, dann könnte ich noch den Ansatz eines Verständnis aufbringen, wenn mich ein Autofahrer übersieht. Aber diese Gelegenheiten zähle ich nicht mit.

Ab heute werde ich einfach mal jedesmal, wenn es wieder einigermaßen knapp war ein +1 hier einfügen, auch damit ich mal am Ende des Jahres eine Idee davon habe wie oft so etwas passiert. 

Vielleicht auch ein nettes Photo von der Straßensituation, wenn ich Zeit uns Muße habe. 

Eben hat mich ein netter älterer Herr in dickem silbernen Benz fast umgemäht. Hat aber noch nett gewunken...

+1

Der Sommer kommt...

Traditionell wird es ja nach Rund um Köln immer ein wenig ruhiger bei mir, Eschborn City Loop noch mitnehmen und dann rein in die RTF Saison.

Dieses Jahr lass ich Eschborn aus. Zum einen hat sich meine alljährliche Mitfahrgelegenheit dazu entschlossen dieses Jahr nicht dort zu starten, zum anderen muss ich auch zugeben, dass sich dieses Jahr meine Motivation in Grenzen hält. Der Ötz überstrahlt irgendwie die ganze Saison und daher habe ich nach Rund um Köln angefangen längere Einheiten zu fahren, statt mich mit harten kürzeren Einheiten auf Eschborn vorzubereiten.

Das Wetter im April war ja  eher durchwachsen, daher gab es unter der Woche eher weniger Einheiten, war es doch zu frisch, um sich nach der Arbeit noch warm einzupacken und aufs Rad zu schwingen. Am Wochenende jedoch habe ich es geschafft, jeweils eine lange Einheit von 150km + x zu fahren. Dabei nicht Vollgas sondern alles eher im GA1 / GA2 Bereich. Der Hintergedanke ist natürlich, dass ich davon ausgehe, dass man so ne Veranstaltung wie den Ötz wohl eher im GA2 Bereich fahren wird. Wenn jetzt endlich auch die Sonne regelmäßig raus kommt und man kurz kurz fahren kann, dann steigt die Vorfreude schon beim Gedanken daran.

So werde ich dann in den kommenden Wochen dann versuchen an den Wochenenden zumindest eine lange Einheit zu fahren, dabei jeweils den Fokus entweder auf KM oder HM legen, je näher der Ötz rückt dann beides kombinieren. Der ein oder andere Marathon wird hoffentlich noch eingestreut und so sollte das dann auch klappen mit dem Ötz, denn obwohl ich sehr spät dran war habe ich noch eine Unterkunft für uns buchen können.

Wie es in den kommenden 5 Wochen ganz genau mit dem Training funktionieren wird, dass steht eh ein wenig in den Sternen, gibt es doch noch ein etwas größeres Ereignis als den Ötz in diesem Jahr :-) Daher auch eine Vorwarnung an Alle die diesem Blog aus Radlersicht folgen, es könnte thematisch in den kommenden Wochen ein wenig das Radeln in den Hintergrund treten...